Meditation bedeutet nicht, vor Problemen oder Schwierigkeiten wegzulaufen.
Wir meditieren, um genug Kraft zu haben, Probleme effektiv angehen zu können.


aus: Thich Nhat Hanh "Heute achtsam leben"

 
   
   
   
   
   
   
   
   
   
 

Verein für Kontemplation e.V.
Stephanskirchen 4
83093 Bad Endorf

Tel.: 08053-794875
e-Mail: info@schweigemeditation.de

Impressum

  Kontemplation - Schweigemeditation
 

Kontemplation - Weg der Achtsamkeit

“Kontemplation ist das Erwachen
zur Gegenwart Gottes im Herzen des Menschen
und im uns umgebenden Universum.
Kontemplation ist Erkenntnis im Zustand von Liebe.“
Bede Griffiths

Das Wort Kontemplation bedeutet „schauen“ und meint den Weg der Mystik im Christentum. Er führt in die Erfahrung dessen, was hinter dem rational Fassbaren liegt – das eigene wahre Wesen eine tiefere Gotteserkenntnis und die daraus resultierende neue Einstellung zu sich, zu anderen Menschen und zur Schöpfung insgesamt.

So gesehen sind Kontemplationskurse eine Hinführung und Einübung in diesen Zustand der Kontemplation. Im Unterschied zum gegenständlichen Meditieren über etwas zielt Kontemplation auf das Loslassen aller Bewusstseinsinhalte. Es geht also nicht um das Meditieren über einen Inhalt, sondern um einen Zustand des Erfahrens dessen, was jenseits unseres Tagesbewusstseins ist.

Kontemplation führt zwar in die Erfahrung einer Wirklichkeit, die größer ist, als der Mensch. Doch die Pflastersteine des Weges sind sehr menschlich. In Stille und in achtsamer Präsenz begegnet der Mensch zunächst sich selbst. Er wird mit den eigenen Gedanken und Gefühlen konfrontiert, mit seinen Träumen, Sehnsüchten, Konflikten und Abgründen. Er lernt sich kennen, wie er wirklich ist. Hinter Masken und Verdrängungen begegnet er der Wahrheit seines eigenen Lebens. Er lernt loszulassen und öffnet sich für jene Wirklichkeit, die sich hinter all dem verbirgt, was er weiß, denkt oder will.

Das hat Auswirkungen im Alltag, in dem mehr Echtheit, Wahrhaftigkeit, Tiefe, Gelassenheit, Freude und Gottesnähe spürbar werden.